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Endlich verfügbar: Assets als Plattform in der Cloud

Geschrieben von Redaktionsteam ISO Atlassian Blog | 06.03.2026 13:23:01

 

Nun ist es endlich so weit: Assets sind jetzt in allen Cloud-Instanzen als Atlassian Cloud Platform App verfügbar. Das heißt, dass alle Kunden mit einer kostenpflichtigen Lizenz für Jira, Confluence, Jira Service Management, Teamwork Collection und Service Collection Zugriff auf Assets haben.

  

Was ist Atlassian Assets?

Assets ist ein leistungsstarkes Atlassian Tool für das Asset- und Konfigurationsmanagement, das Teams hilft, Ressourcen wie beispielsweise Hardware, Software, Services, Infrastruktur und Personen zu verwalten und miteinander in Beziehung zu setzen.

Es ermöglicht die Verwaltung von Assets, Konfigurationselementen und Beziehungen, zum Beispiel zwischen Anwendungen, Services, IT-Infrastruktur und Vorfällen. Assets bieten eine offene und flexible Datenstruktur und können nahtlos in Jira Service Management, Confluence oder Jira integriert werden.

Was ändert sich?

Von nun an werden Asset-Daten auch in den Teamwork Graph integriert, in dem damit Menschen, Arbeit und Geschäftsobjekte vereint und in einen Kontext zueinander gesetzt werden. So werden vollständige Transparenz, intelligentere Entscheidungen, nahtlose Zusammenarbeit und erhöhte organisatorische Agilität ermöglicht. 

Erhöhte Sichtbarkeit

Ab sofort lassen sich Objekte, die zuvor nur in Jira Service Management vorhanden waren, bereits über die einfache Suche finden und in Jira, Confluence-Seiten, den Startbildschirm, Automatisierungen usw. integrieren.

Schwerpunkte der Umsetzung:
  • Assets an jeden Ort bringen, an dem gearbeitet wird: Startseite, Rovo-Suche und Studio
  • Eine benutzerfreundlichere Onboarding-Erfahrung und ein neuer Bereich „For you“
  • Stärkere administrative Kontrolle mit kontextbezogenen Einstellungen und Governance-Funktionen

Assets werden damit zu einer wiederverwendbaren Datenschicht für alle Atlassian-Anwendungen, sodass wichtige Objekte in Schemata (Personen, Dienste, Geräte, Anbieter usw.) überall dort integriert und verknüpft werden können, wo sie benötigt werden.

Das Ergebnis

Weniger Kontextwechsel, schnellere Entscheidungen und nahtlose bzw intelligentere Zusammenarbeit.

Mit Rovo Search kann nun nach Objekten gesucht werden suchen und sehen, woran gerade gearbeitet wird oder was zuletzt aktualisiert wurde.

 


Darüber hinaus wurde innerhalb von Assets ein Direktmenü zur Studio-App hinzugefügt, um den Wechsel zwischen den beiden Apps so agil wie möglich zu gestalten.

Die neue Seite „For you“ macht es viel einfacher, direkt zu den Schemata und Objekten zu gelangen, bei denen Sie am Vortag aufgehört haben. In dieser neuen Ansicht finden Sie:

  • Wichtige Ressourcen: Dokumentation, Anleitungen, Tipps und Tricks etc. zur Unterstützung
  • Zuletzt verwendete Bereiche: Hier sind die zuletzt aufgerufenen Elemente (Schematas und Objekte) sichtbar.

Beim ersten Zugriff kann der integrierte Onboarding-Prozess durchlaufen werden, der durch alle wichtigen Punkte der Anwendung führt.

 

 

Einfache Verwaltung

Von hier lassen sich…

  • …die tatsächliche Nutzung der App einsehen,
  • neue „Referenztypen“ erstellen,
  • globale Status erstellen und ändern und…
  • Banner mit spezifischen Ankündigungen erstellen.

 

Limitierungen der Asset-Objekte

Die Anzahl der Asset-Objekte variiert je nach den vertraglich vereinbarten Lizenzen:

  • 1.000 Objekte pro kostenpflichtiger Standalone App
  • 5.000 Objekte pro Sammlung
Beispiel 1:
  • Jira (Standalone) kostenpflichtig (max 1.000 Objekte)
  • Confluence (Standalone) kostenpflichtig (max 1.000 Objekte)

→ Insgesamt: max. 2.000 Objekte in Assets verfügbar.

Beispiel 2:
  • Teamwork-Collection (bis 5.000 Objekte)
  • Service Collection Premium (bis 50.000 Objekte)

→ max. 55.000 Asset-Objekte sind verfügbar

Zusätzlich erforderliche Objekte können natürlich dazugekauft werden.

Backup & Recovery

Atlassian hat eine verbesserte Lösung für das Backup und Recovery angekündigt. Bisher waren Assets kein Bestandteil des nativen Backup and Recovery. Diese mussten bisher manuell gesichert werden.

Das native Disaster Recovery von Atlassian bietet zwar robusten Schutz vor Infrastrukturausfällen und gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit der Cloud-Dienste, deckt jedoch nicht alle Datenrisiken ab. Datenverluste aber sind bis zu einem Tag nicht ausgeschlossen. Zudem werden Assets nicht gesichert.

Atlassian Backup and Restore ist als Add-on für Apps mit Premium- oder Enterprise-Tarifen erhältlich und bietet mehr Kontrolle über Ihre Backup-Strategie, sodass die Daten besser geschützt sind.

Die Vorteile

  • Besserer Datenschutz
  • Schnelle Wiederherstellung nach einem Ausfall
  • Erfüllung der Compliance-Verpflichtungen

Beschränkungen von Atlassian Backup & Restore

Bei der allgemeinen Verfügbarkeit gelten für Atlassian Backup and Restore explizite Größenbeschränkungen für jede App, jedoch bisher keine in Bezug auf Assets.

Zusammengefasst gesagt…

…wird die Bedeutung von Assets weiter zunehmen. Dies liegt hauptsächlich an der Integration in die Atlassian Apps und daran, dass es keine Einschränkungen für Jira Service Management gibt. Aber auch, wenn man sich von dem historischen Asset-Begriff als Wirtschaftsgut trennt.

Uns gefällt gut, dass die Assets für alle Bezahlpläne (Standard, Premium, Enterprise) von Haus aus freigeschaltet sind. Hoffen wir mal, dass das auch langfristig so bleibt.

Was uns dagegen nicht gefällt, ist, dass Atlassian für eine zwingend notwendige Backup & Recovery-Lösung, die auch Assets umschließt, nur eine kostenpflichtige App anbietet, die zusätzlich lizenziert werden muss. Auch werden mit Atlassian Backup & Restore erstellte Sicherungen nicht an dem in der App gewählten Datenresidenzort gespeichert.

Unterm Strich steht aber eine ganze Liste von Vorteilen, die sich für Atlassian User ergeben.

Die wichtigsten Vorteile von Atlassian Assets

  • Integration: CIs (Configuration Items) können direkt mit Änderungen, Service-Anfragen und Vorfällen verknüpft werden, um einen schnelleren und kontextbezogenen Support zu ermöglichen.
  • Effizienz: Durch die mögliche Automatisierung von Asset Updates, -Verfolgung und Audits wird Zeit und Aufwand eingespart und die Genauigkeit bei der Bestands- und Lebenszyklusverwaltung verbessert.
  • Transparenz: Volle Kontrolle durch die Verknüpfung und Beziehungssetzung von Assets, Personen und Software, was bei der Risikobewertung hilfreich ist.
  • Flexible Datenstruktur: Im Gegensatz zu starren Legacy-Datenbanken können in Assets Objekttypen, Attribute und Beziehungen an die spezifischen Anforderungen angepasst werden.
  • Berichterstellung: Es gibt vorgefertigte Berichte zur Überwachung des Zustands und Nachverfolgung von Assets, zur Nachverfolgung von Compliance-Anforderungen und zur Analyse, um intelligentere und schnellere Entscheidungen zu treffen.
  • Verbessertes Onboarding/Offboarding: Optimieren des Onboardings von Mitarbeitern durch die Nachverfolgung zugewiesener Ressourcen und Automatisierung des Offboardings inklusive der Sicherstellung, dass alle Geräte und Lizenzen zurückgegeben und widerrufen werden.

Wenn Sie Fragen dazu haben oder einfach mehr über das Thema Assets wissen möchten, sprechen Sie uns gerne an.